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Den kleinen Jungen der Familie zu hüten, war definitiv mein Highlight dieser zwei Wochen, nebst dem ich die Tischgespräche sehr mochte und ich davon auch vieles lernen und mitnehmen konnte.

Viola (15), war 2 Wochen bei Familie Kolb 

Viola Kopp BF Kolb

Möchtest du dich kurz vorstellen?

Ich bin Viola Kopp, 15 Jahre alt, bin unternehmungslustig und mag es sehr, immer wieder neuen Herausforderungen zu begegnen und meine Komfortzone zu verlassen. Ich bin im ersten Jahr am Gymnasium Thun.

Wie verbringst du deine Freizeit?

Ich habe viele Hobbies, wie z.B. Singen, Klavierspielen und Schwimmen und hüte Kinder, nebst dem ich in meiner Freizeit von Herzen gerne Jungscharleiterin bin. Natürlich verbringe ich auch sehr gerne Zeit mit meinen engsten Freunden, sei es ein gemütlicher Nachmittag in einem Café, bis hin zum Skifahren und Carven.

Was nimmst du von deinem Einsatz für die Zukunft mit?

Einen riesigen Respekt dafür, was diese Familie jeden Tag leistet und wie sie ihr gesamtes Leben dem Hof und den damit verbundenen Tätigkeiten anpassen.

Wie sah dein Tagesablauf aus?

Ich stand jeden Tag um 07:30 Uhr auf, dann ass ich mit meiner Agriviva-Familie zusammen das Frühstück. Danach machten wir uns parat für die an diesem Tag anstehende Arbeit. Das Zmittag assen wir zu Hause und machten uns am Nachmittag noch einmal an die Arbeit. Das Abendessen gab es meistens eher spät, als ich es von zu Hause gewohnt war, etwa um 19:30 Uhr. Anschliessend sassen wir noch etwas zusammen, diskutierten über spannende Themen, bevor ich mich dann auf mein Zimmer zurückzog und dann schlussendlich um ca. 22:00 ins Bett ging.

Was hat dir am meisten Spass gemacht?

Den kleinen Jungen der Familie zu hüten, war definitiv mein Highlight dieser zwei Wochen, nebst dem ich die Tischgespräche sehr mochte und ich davon auch vieles lernen und mitnehmen konnte.

Gab es auch Dinge, die dich an deine Grenzen gebracht haben?

Ich habe meinen Agriviva-Einsatz im Lütschental gemacht und es war dementsprechend sehr steil. Mehr als die Hälfte meines Einsatzes verbrachte ich damit zu “heuen”. Wir mussten mit einem ca. 10kg schweren Laubbläser den Hang hinauf/hinunter laufen, dies war für mich definitiv eine körperliche Grenzerfahrung.

Wem würdest du einen Einsatz bei Agriviva empfehlen?

Jugendlichen, denen es wichtig ist Erfahrungen fürs Leben zu sammeln, die gerne anpacken, die Mut haben, ihre Komfortzone für diesen Aufenthalt zu verlassen und nicht, um möglichst viel Geld zu verdienen.

Bist du davor bereits mit der Landwirtschaft in Berührung gekommen?

Ja, meine Verwandten leben auf dem Bauernhof und ich half schon seit klein auf gerne mit und mag Tiere sehr.

Hast du einen Rat für zukünftige Agriviva-Teilnehmer?

Sei offen, wenn du zu einer neuen Familie kommst, verlasse deine Komfortzone und höre vor allem gut zu!

Welche Dinge sollte man auf dem Bauernhof vermeiden?

Gut zuzuhören ist das A und O, denn wenn man etwas anders macht, als es von einem verlangt wird, kann es schnell gefährlich oder für die Arbeitgeber sehr ärgerlich werden.

Wie hast du von Agriviva erfahren?

Ich googelte nach Ferienjobs und bin somit darauf gestossen.

Viola Kopp BF Kolb