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Anfangs dachte ich, dies wäre ein einmaliges Erlebnis, jedoch weiss ich jetzt, dass dies nicht mein letzter Besuch auf einem Bauernhof war.

Chiara (18), war 2 Wochen bei Familie Käslin-Roth 

Meine Erfahrungen

Nach dem langersehnten Notenschluss begannen die Allgemeinen Praxis Wochen für uns. Für mich bedeutete dies, Koffer packen und mich auf die Reise, der Bestreitung meines Agriviva Einsatz zu machen. Am Sonntagabend begann das Abenteuer für mich.

Ich verbrachte die zwei Wochen bei der Familie Käslin-Roth. Diese Leben im Kanton Aargau um genau zu sein in einem kleinen Dorf namens Fahrwangen. Die Familie besteht aus meiner Betreuungsperson Helen Käslin und ihrem Mann Markus Käslin-Roth. Der Hof wird jedoch von ihrem Sohn Markus geführt, der mit seiner Frau Jasmine und ihren Kindern Killian,- Leana-, und Melina Käslin ebenfalls auf dem Hof wohnte. Auf dem hoff wird Ackerbau und Milchwirtschaft betriebene. Nebenbei bewirtschaften sie noch ein Lohnunternehmen.

Mein Tag begann jeweils um 7:45. Am gedeckten Morgentisch erwarteten wir die Männer, die gerade mit der Stallarbeit fertig wurden. Während dem Frühstück besprachen wir, was heute alles erledigt werden muss.  Meine Aufgaben beschränkten sich hauptsächlich darauf, den Haushalt zu führen, die Grosskinder zu betreuen und im Garten zu Arbeiten. Morgens arbeitete ich meistens im Garten, da es noch nicht so heiss war wie am Nachmittag. Ich war für Aufgaben wie Unkraut jäten, Pflanzen Giessen, Früchte und Gemüse ernten zuständig. Die Aufgaben im Haus bestanden darin, das Haus zu Saugen, die Wäsche waschen und aufhängen, den Tisch auf- und abdecken, Mittag- und Abendessen vorbereiten, die saubere Wäsche bügeln usw. Ansonsten musste ich jeden Morgen die Hühner und Schafe füttern gehen und regelmässig die Trinkstation der Hühner putzen. Abends habe ich immer einen Spaziergang gemacht, um die schöne Landschaft zu geniessen und mich vom teilweisen sehr anstrengenden Alltag zu erholen.

Jeden Morgen nach dem Frühstück wurden die Kühe auf die Weide gelassen, somit mussten wir sie vor dem Mittagessen jeweils zusammensuchen und wieder in den Stall bringen. Da ich nicht im Stall arbeitete hat mir dies besonders Spass gemacht. Während meines Aufenthaltes wurden zwei junge Kälber geboren, die ich einige Tage später besuchen durfte. Dies war für mich definitiv mein Highlight, während meines Aufenthaltes.

Anfangs hatte ich die Angst, dass ich mehr eine Belastung als eine Entlastung für die Familie sein werde. Da ich noch keine Erfahrungen auf einem Bauernhof sammeln konnte musste ich anfangs viel nachfragen. Doch durch die richtige Kommunikation konnte ich nach wenigen Tagen schon sehr selbstständig meine Aufgaben erledigen. Ich denke das dies auch einer meiner Stärken ist, die auf dem Hof ein Vorteil bieten.

Mir persönlich hat das Landwirtschaftspraktikum sehr gut gefallen. Ich habe mich sehr schnell bei der Familie eingelebt und mich auch sehr gut mit allen verstanden. Ich habe sehr viel gelernt, was ich definitiv in naher oder ferner Zukunft brauchen kann. Anfangs dachte ich, dies wäre ein einmaliges Erlebnis, jedoch weiss ich jetzt, dass dies nicht mein letzter Besuch auf einem Bauernhof war.